Facebook   |   Zum Stadtplan   |   Impressum   |   Startseite   |   Kontakt   |   Datenschutz
Flyer (zum Öffnen bitte klicken)

Der Rundgang durch das historische Burghaun

Die Marktgemeinde Burghaun hat in diesem Jahr eine neue Attraktion mehr zu bieten. Es wurde ein Rundgang durch das historische Burghaun angelegt.

Dieser beginnt am Marktplatz, gliederte sich zur damaligen Zeit zum einen in Haupt und Brunnenund zum anderen in Hirtplatz und Brunnen. Heute findet am Marktplatz einmal im Monat der Brunnenmarkt statt. Weiter geht es vom Torhaus, über die Stadtmühle zur Burgmauer.

Die nachfolgende Station stellt der Burgkeller da. Dieser war der letzte begehbare Keller in die einstige Burg Hune. Im Jahre 1687 wurde dort in einem Keller der Burg für die Katholiken eine Kapelle eingerichtet, die bis zur Fertigstellung der Kirche auch als solche genutzt wurde.

Im Anschluss erreichen sie unter Anderem die Burganlage, den Viehhof, die Oberste Straße sowie den jüdischen Friedhof, die alle historische Stellen in Burghaun dar stellen.

Sie gelangen nun zur Judenhohle, diese ist ein Hohlweg und Teil des Begräbnisweges zum jüdischen Friedhof.

Auf Ihrem weiteren Weg geht es zum Israelischen Friedhof, zur Dimbach, zum alten Gefängnis und zur Alten Schule. Nachdem die beiden Konfessionsschulen zu klein geworden waren wurde 1927 die Alte Schuleeingeweiht. Bis 1939 waren darin noch die alten Konfessionsschulen beheimatet und von 1939 bis 1969 wurde das Gebäude als Gemeinschaftsschule genutzt. Seit 2006 beheimatet die Alte Schule“ viele Burghauner Vereine.

Weiter geht es zum evangelischen Pfarramt, zum Gericht, zum Herrenhaus und zum Rathaus. Das Herrenhaus wurde von 1613 bis 1619 erbaut. Von 1628 bis 1692 wurde dieses als Fürstliches-Fuldisches-Rentamt genutzt. Heute ist das Herrenhaus ein idealer Ort um jegliche Art von Feiern auszurichten. Das Rathaus, welches auch wie das Herrenhaus im Schlosshof der Marktgemeinde Burghaun gelegen ist, war bis 1628 Schloss der Familie von Huneund von 1628 bis 1692 Schloss der Familie von Schenk. Heute ist das Rathaus Sitz des Bürgermeisteramtes.

Ihr Weg führt Sie weiter zum Hessischen Forstamt, zum Haus Weise, in die Ringgasse und -straße sowie zum Schafhof. In Burghaun gab es zeitweise vier Schafhöfe. Zwei herrschaftliche und zwei Lohnschäfereien.

Es geht nun zum katholischen Pfarramt, zur Apotheke, in die Schloßstraße und zur Hochwassertafel. Weiter ins Unterdorf, zum evangelischen Friedhof bis hin zur Haunebrücke. Diese wurde 1842 erbaut. Und 1865 wegen dem Bahnbau in Richtung Dorf versetzt. Die Haunebrücke war bis 1964 die Verbindung zur Bundesstraße 27.

Nun erreichen Sie das alte Bahnhofsgebäude, gefolgt vom Haltepunkt Bahnhof- Ost und der alten Stadtmauer. Reststücke der Alten Stadtmauer sind noch an verschiedenen Stellen erhalten. Teilweise wurde die Mauer in das neue Mauerwerk mit eingebunden.

Weiter geht es zum Schwesternhaus, zum städtischen Backhaus und zu Schrienersch. Dies war der ehemals Städtische, evangelische Pfarrhof. Der Dorfname Schrienerschleitet sich vom Beruf des neuen Besitzers, der Schreiner war, ab.

Bevor Sie die Ortsmerkmale Burghauns erreichen gelangen Sie in die Stadtstraße und zu den Sachsenhäusern.

Nun stehen Sie vor der evangelischen und katholischen Pfarrkirche. Die evangelische Kirche wurde 1726 als St. Georgskirche durch die Gemeinde erbaut.

Nach der Renovierung 1962 wurde sie als Christuskircheneu eingeweiht. Die Katholische Kirche wurde von 1707 1714 erbaut und steht auf dem verfüllten Kellergewölbe der vorher geschleiften Stammburg der Ritter von Haun.

Die Flyer zum erläuterten Rundgang finden Sie im Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung Burghaun.
Der Rundgang durch das historische Burghaun ist 
auf jeden Fall bei einem Besuch in der Marktgemeinde eine Begehung wert.