Gefahr durch Eichenprozessionsspinner und Goldafter
In unserer Gemeinde treten derzeit vermehrt der Eichenprozessionsspinner sowie der Goldafter auf. Beide Schmetterlingsarten stellen insbesondere durch ihre Raupen eine ernstzunehmende Gefahr für die Gesundheit dar.
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners tragen feine, giftige Brennhaare, die leicht abbrechen und über die Luft verbreitet werden können. Beim Menschen können sie starke Hautreizungen, Juckreiz, Rötungen sowie Entzündungen hervorrufen. In einigen Fällen treten auch Atemwegsbeschwerden, Augenreizungen oder allergische Reaktionen auf.
Auch der Goldafter ist problematisch: Seine Raupen besitzen ebenfalls gesundheitsschädliche Haare, die ähnliche Symptome auslösen können und insbesondere in der Nähe von Hecken, Obstbäumen und Waldrändern vorkommen.
In wenig frequentierten Bereichen stellen wir Hinweisschilder auf oder sperren die Bereiche ab. In stark genutzten Bereichen wie Spielplätzen, Friedhöfen oder Sportplätzen erfolgt bei Bedarf eine fachgerechte Entfernung durch spezialisierte Firmen.
Bitte seien Sie besonders vorsichtig:
- Meiden Sie befallene Gebiete möglichst
- Halten Sie Abstand zu befallenen Bäumen und Gespinsten
- Decken Sie in der Nähe von befallenen Bereichen möglichst alle Körperflächen (Nacken, Hals, Arme und Beine) ab
- Setzen Sie sich nicht ins Gras oder direkt auf den Boden
- Berühren Sie Raupen oder Nester unter keinen Umständen
- Entfernen Sie Nester keinesfalls eigenständig – auch nicht im privaten Garten
Sollte es dennoch zu einem Kontakt mit den Brennhaaren kommen:
- Kleidung umgehend wechseln
- Gründlich duschen
- Getragene Kleidung bei mindestens 60 °C waschen
Bei stärkeren gesundheitlichen Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht und auf den möglichen Kontakt mit den Raupen hingewiesen werden.
Bleiben Sie achtsam und vermeiden Sie den Kontakt.
Bei Fragen oder Unsicherheiten können Sie sich an die Gemeindeverwaltung unter der E-Mail-Adresse Ordnungsamt@burghaun.de wenden.

Goldafter
@wikipedia
